Mit dem Plastic Tariff Differentiation Scheme 2026 ermutigt Verpact Hersteller und Importeure, Kunststoffverpackungen zu vermarkten, die nachweislich besser recycelbar sind. Das System, das die bisherigen Modelle ab dem 1. Januar 2026 ersetzt, steht im Einklang mit dem zunehmenden Fokus auf Design for Recycling und ist ein wichtiges Bindeglied zur Einhaltung der PPWR.
Die Prämisse ist klar: Je besser eine Verpackung bei der Wiederverwertbarkeit und der Verwendung von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR), desto niedriger ist das Abfallentsorgungsentgelt. Verpackungen, die das Recycling erschweren, werden hingegen weiterhin mit dem Normalsatz besteuert.
Was bedeutet die Zinsdifferenzierung Plastik 2026?
Die Tarifdifferenzierung bedeutet, dass der Kunststofftarif im Rahmen des Abfallwirtschaftsbeitrags Verpackungen reduziert werden kann, wenn eine Verpackung bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Die Bewertung erfolgt pro Abfalleinheit und unterscheidet zwischen starren und flexiblen Kunststoffverpackungen, da diese unterschiedlich gesammelt und recycelt werden.
Der maximale Tarifrabatt im Jahr 2026 beträgt 60 Eurocent pro Kilo Kunststoff und setzt sich aus mehreren Rabattstufen zusammen.

Welche Immobilien bieten Preisnachlässe?
Ein Einweggerät aus Kunststoff kann für einen Tarifrabatt in Frage kommen, wenn die Voraussetzungen des Systems erfüllt sind. Anschließend können die folgenden Merkmale separat belohnt werden:
- Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR)
Für berührungsempfindliche Verpackungen gilt ein Rabatt für mindestens 10% PCR, für berührungslose Anwendungen für mindestens 20% PCR. - Monomaterial
Flexible Verpackungen müssen aus mindestens 90% PE oder PP bestehen, um als Monomaterial zu gelten. - Farbe
Natürliche, farblose oder weiße Verpackungen werden wegen der höheren Verwertbarkeit des Recyclats bevorzugt. - Etiketten, Hüllen und Druck
Diese müssen strenge Anforderungen an die Materialauswahl, die Abdeckung und die Entfernbarkeit erfüllen, um die Sortierung und das Recycling nicht zu behindern. - KIDV Recyclecheck
Verpackungen, die nach dem KIDV-Recyclecheck als ‘gut verwertbar’ eingestuft werden, erhalten einen zusätzlichen Tarifrabatt.
Die Zollsenkungen sind kumulativ und gelten nur, wenn die Verpackung alle grundlegenden Bedingungen erfüllt, einschließlich der Verwendung zulässiger Zielmaterialien und der Vermeidung von Störstoffen.
Warum ist dies im Hinblick auf die PPWR relevant?
Die Tarifdifferenzierung Kunststoff 2026 nimmt die Anforderungen des PPWR vorweg. Der Schwerpunkt auf Monomaterialien, Farbbeschränkungen, kompatibler Kennzeichnung und nachweislicher Recyclingfähigkeit steht in direktem Zusammenhang mit den künftigen Verpflichtungen in Bezug auf Recyclinggrade und Recyceln in großem Maßstab. Wenn Hersteller und Importeure jetzt optimieren, können sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Risiken für die Jahre 2030 und 2038 verringern.
Die Rolle der KIVO
KIVO unterstützt Kunden bei der Nutzung der Preisdifferenzierungsplastik 2026, indem bestehende Verpackungsstrukturen analysiert und nach Möglichkeit optimiert werden. Dies beinhaltet:
- Umgestaltung von Mehrschichtstrukturen in recycelbare Mono-PE-Lösungen;
- Beratung bei der Verwendung von Farben, der Etikettierung und dem Druck im Einklang mit der Verordnung;
- Bereitstellung von technischen Spezifikationen und Erklärungen, die zur Begründung gegenüber Verpact erforderlich sind;
- Beratung über den Einsatz von PCR, soweit technisch und rechtlich zulässig.
Auf diese Weise helfen wir unseren Kunden, Tarifvorteile zu realisieren und gleichzeitig einen Schritt in Richtung PPWR-sichere Verpackung zu machen.