Mit dem Plastic Tariff Differentiation Scheme 2026 ermutigt Verpact Hersteller und Importeure, Kunststoffverpackungen zu vermarkten, die nachweislich besser recycelbar sind. Das System, das ab dem 1. Januar 2026 in Kraft tritt, ersetzt die bisherigen Preismodelle und steht ausdrücklich im Einklang mit dem Design for Recycling und den künftigen Anforderungen des PPWR.
Die Prämisse ist klar: Je besser eine Verpackung bei der Wiederverwertbarkeit und der Verwendung von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR), desto niedriger ist das Abfallentsorgungsentgelt. Verpackungen, die den Sortier- und Verwertungsprozess behindern, werden weiterhin mit dem Normalsatz besteuert.
Was bedeutet die Zinsdifferenzierung Plastik 2026?
Die Tarifdifferenzierung bedeutet, dass der Kunststofftarif im Rahmen der Verpackungsabfallentsorgungsgebühr gesenkt werden kann, wenn eine Verpackung festgelegte Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Die Bewertung erfolgt pro Abfalleinheit und unterscheidet zwischen starren und flexiblen Kunststoffverpackungen, da diese unterschiedlich gesammelt und recycelt werden.
Der maximale Preisnachlass im Jahr 2026 beträgt 0,60 € pro Kilo Kunststoff und pro Abfalleinheit. Dieser Rabatt setzt sich aus einzelnen Rabattstufen zusammen, die kumulativ angewendet werden können, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. .

Voraussetzungen: Wann ist eine Verpackung überhaupt geeignet?
Ein Einweggerät hat nur dann Anspruch auf eine Tarifermäßigung, wenn u. a. die folgenden Grundvoraussetzungen erfüllt sind:
- mehr als 50% des Gewichts sind aus Kunststoff;
- die Verpackung besteht aus mindestens 70% eines zulässigen Zielmaterials:
- Formstabil: PET, PE, PP oder PE/PP;
- Flexibel: PE, PP oder PE/PP;
- die Verpackung keine störenden Stoffe wie PVC, PVdC, oxo-abbaubare Materialien, Silikone oder gummiartige Stoffe enthält;
- die Verpackung korrekt spezifiziert und gegenüber Verpact vollständig nachgewiesen ist.
Erfüllt ein Paket diese Voraussetzungen nicht, ist unabhängig von den anderen Merkmalen keine Zollsenkung möglich.
Welche Immobilien bieten Preisnachlässe?
Sobald die Voraussetzungen erfüllt sind, können die folgenden Diskontierungsschritte durchgeführt werden:
- Einsatz von Post-Verbraucher-Recyclat (PCR) - 0,20 €/kg
- Berührungsempfindliche Verpackungen: mindestens 10% PCR
- Berührungslose Verpackung: mindestens 20% PCRDer PCR-Prozentsatz wird auf das gesamte Kunststoffgewicht der Einwegeinheit berechnet, einschließlich der Verschlüsse und anderer Kunststoffkomponenten.
- Mono-Material - 0,10 €/kg
- Geformte Verpackungen: mindestens 95% PET, PE oder PP
- Flexible Verpackung: mindestens 90% PE oder PP
- Maximal 5% (formfixiert) bzw. 10% (flexibel) funktionelle Zusatzstoffe wie EVOH, Verbindungsschichten, Beschichtungen oder Druckfarben. - Farbe des Zielmaterials - 0,10 €/kg
- PE und PP: natur/farblos oder weiß
- PET: natürlich/farblos
- Mindestens 90% des Zielmaterials müssen dieser Farbanforderung entsprechen. - Etiketten, Hüllen und Druck - 0,10 €/kg
- Etiketten und Hüllen sind aus PE oder PP und leicht abnehmbar;
- Begrenzte Reichweite: flexibel: maximal 30% der Oberfläche, formbeständighöchstens 50% (500 ml);
- Keine Verwendung von Ruß oder metallisierten Schichten, die die Sortierung beeinträchtigen. - KIDV Recyclecheck - 0,10 €/kg
Die Verpackung erreicht die Endnote ‘gute Rezyklierbarkeit’ in der aktuellen KIDV Recyclecheck für starre oder flexible Verpackungen.
Alle Ermäßigungen sind kumulierbar, bis zu einem Höchstbetrag von 0,60 € pro Kilo Kunststoff.
Warum ist dies im Hinblick auf die PPWR relevant?
Das System der Tarifdifferenzierung Plastic 2026 nimmt die PPWR-Anforderungen um:
- minimale Rezyklierbarkeit;
- Vorliebe für Monomaterialien;
- Begrenzung von Farbstoffen, Zusatzstoffen und störenden Substanzen;
- nachweisliche Wiederverwertbarkeit in großem Maßstab.
Wenn Hersteller und Importeure ihre Verpackungen jetzt nach diesem Schema optimieren, verringern sie nicht nur die Kosten, sondern auch die künftigen Risiken für die Einhaltung der Vorschriften bis 2030 und 2038.
Die Rolle der KIVO
KIVO unterstützt Kunden bei der Nutzung der Preisdifferenzierungsplastik 2026, indem bestehende Verpackungsstrukturen analysiert und nach Möglichkeit optimiert werden. Dies beinhaltet:
- Umgestaltung von Mehrschichtstrukturen in recycelbare Mono-PE-Lösungen;
- Prüfung von Verpackungen gegen Vorbedingungen und Rabattstufen;
- Beratung bei der Verwendung von Farben, der Etikettierung und dem Druck;
Bereitstellung von technischen Spezifikationen, PCR-Erklärungen und Datenblättern als Nachweise für Verpact.
Auf diese Weise hilft KIVO seinen Kunden, konkrete Tarifvorteile zu realisieren und gleichzeitig Schritte in Richtung PPWR-sichere Verpackung zu unternehmen.